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Rennbericht Deutschland Grand Prix
Dienstag, den 07. Juni 2011 um 06:21 Uhr

Markus Adam radelt an der Seite von Jan Ullrich, Tobias Steinhauser und Jens Vögele für einen guten Zweck +++


Lichan und Fischer fahren im Paarzeitfahren haarscharf am Podium vorbei

markus mit jan ullrich

Mit einem vierten Platz im Paarzeitfahren endete am vergangenen Sonntag (5. Juni) für das Merkur Cycling Team der Auftritt beim zweitägigen Deutschland Grand Prix in Bad Saulgau. Beim Kampf gegen die Uhr über 31,5 Kilometer fuhr das Merkur-Duo Patrick Lichan und Rene Fischer eine Zeit von 47:12,8 Minuten ein und schrammte knapp an einer Podiumsplatzierung vorbei. In der Endabrechnung fehlte den beiden thüringischen Rennfahrern etwas mehr als fünf Sekunden auf die Drittplatzierten vom Team Darmstadt (47:07,1). Der Tagessieg ging an die Mannschaft „gesucht und gefunden“ (44:51,5), die mit einem komfortablen Vorsprung von über zwei Minuten klar die Nase vorn hatten vor dem Team Injoy-Mabitz (47:06,4).

Kurz zuvor radelte Teamchef Markus Adam im Vierermannschaftszeitfahren Seite an Seite, oder vielmehr Reifen an Reifen, mit Jan Ullrich für einen guten Zweck. Beim „Race for the Chapel“, einem Charity-Rennen für die Suchtklinik Siebenkreuzkapelle der Zieglerischen Anstalten, trat der Norderstedter Geschäftsführer der Merkur Druck GmbH zusammen mit dem ehemaligen deutschen Tour de France-Gewinner Jan Ullrich, dem Ex-Profi und Ullrich-Freund Tobias Steinhauser und dem Roadbike-Chefredakteur Jens Vögele in die Pedale.

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Am Ende reichte es für das Team in den Merkur Cycling Team-Trikots für einen achtbaren 13. Platz mit einem Rückstand von 6:50 Minuten auf die Bestzeit. Doch um diese ging es dem prominenten Quartett nicht. Denn insgesamt brachte der rund einstündige Auftritt in Bad Saulgau stolze 1.500 Euro für den guten Zweck ein.

Hier geht's zum Regio Tv Bodensee-Video mit Jan Ullrich

„Das war eine tolle Sache, Seite an Seite mit Jan Ullrich in unserem Teamtrikot zu fahren“, sagte Markus Adam nach dem Rennen. „Er ist ein feiner Kerl und großer Sportler. Ebenso wie Tobias Steinhauser und Jens Vögele. Unser sportliches Abschneiden war dabei zweitrangig. Viel wichtiger war es, dass am Ende auch noch Geld für einen guten Zweck heraussprang.“

Den Tagessieg sicherte sich nach 55:33,9 Minuten und 40 Kilometern das Team Continental Fahrradreifen vor dem Team Strassacker (56:27,2 min.) und dem Quartett fahrrad.de cycling team (56:41,3 min.).

Weitere Informationen zum Rennen unter http://www.deutschland-grand-prix.de